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Baugrube erfolgreich abgeteuft: Auslaufbauwerk Hochwasserschutz Sarneraatal

Beim talseitigen Vorbohren der Spundbohlen im November 2018 wurde der Fels nicht wie gemäss geologischer Prognose in 6 Metern Tiefe, sondern erst in einer Tiefe von rund 20 Metern erbohrt. Es stellte sich heraus, dass anstelle des gewachsenen Felses im nordwestlichen Bereich der Baugrube Schutt aus Bergsturzmaterial als Matrix versetzt mit grossen und harten Blöcken ansteht und der gewachsene Fels im nordwestlichen Baugrubenbereich beinahe vertikal abfällt. In einer rollenden Planung musste die 13 Meter tiefe Baugrube als geometrischer Kompromiss zwischen dem Felsverlauf, dem folgenden TBM-Vortrieb und dem späteren Auslaufbauwerk an die sich mit zunehmender Tiefe immer wieder ändernden geologischen und hydrogeologischen Bedingungen angepasst werden. Direkt unterhalb des Wichelsees und angrenzend an die Sarneraa gelegen, musste mit jeder geometrischen Anpassung auch die Sicherheit im Hochwasserfall neu beurteilt werden.