
Umbau Bahnhof Langendorf
Der Umbau und die Modernisierung des Bahnhofs Langendorf sind notwendig, da die veralteten Anlagen die Anforderungen des Behindertengleichstellungsgesetzes (BehiG) und des Perronnutzlängenstandards nicht mehr erfüllen und das Ende ihrer Lebensdauer erreicht haben.
Das Projekt gliedert sich in das Basisprojekt (Umbau der Bahnhofanlage) und die Realisierung einer neuen Personenunterführung (PU). Das zentrale Ziel des Umbaus ist die Verbesserung des Kundenkomforts durch die Errichtung einer neuen Aussenperronanlage mit zwei Perronkanten, welche die BehiG-Anforderungen (Perronhöhe P55, Nutzlänge 110m) erfüllen, um den geplanten Halbstundentakt Solothurn – Moutier zu ermöglichen. Die neue, breite PU erschliesst die Perrons und dient gleichzeitig als wichtige Schnittstelle für die geplante Langsamverkehrsverbindung der Gemeinde Langendorf. Zudem beinhaltet das Projekt den Rückbau nicht mehr benötigter Anlagen (wie das Aufnahmegebäude, der Güterschuppen und Stumpengleise) sowie die vollständige Erneuerung der Gleisanlagen und der gesamten Bahntechnik (Fahrleitung und Sicherheitsanlagen)
Die B+S AG erbringt als Gesamtleiterin Bau die Leistungen von Phase 31 bis 53 inkl. Bauleitung. Das Mandat beinhaltet unter anderem Leistungen wie die Koordination aller beteiligten Fachspezialisten Bahntechnik, Bauphasenplanung und Leistungen im Fachbereich Umwelt.
(Visualisierungen: DesignRaum GmbH, Winterthur im Auftrag BLS AG)


