
Neubau Endhaltestelle Kloster St. Urban (LU)
Der bestehende Streckenabschnitt der Aare Seeland mobil AG (asm) zwischen St. Urban und der bisherigen Endhaltestelle St. Urban Ziegelei ist sanierungsbedürftig. Aufgrund der geplanten Erweiterung der psychiatrischen Klinik St. Urban sowie der Bedeutung des Klosters als regionales Zentrum steigen die Anforderungen an die Erschliessungsqualität. Die aktuelle Verkehrssituation wird den künftigen Bedürfnissen nicht mehr gerecht, weshalb eine umfassende Neugestaltung und Verlegung der Endhaltestelle notwendig wurde.
Projektinhalt und Umfang
Das Infrastrukturprojekt umfasst den Rückbau der bestehenden Strecke nach St. Urban Ziegelei sowie den Neubau eines Trassees von der Haltestelle St. Urban bis zum neuen Endhalt im Nahbereich des Klosters.
Wesentliche bauliche Massnahmen:
- Endhaltestelle: Neubau einer BehiG-konformen Perronanlage inkl. Bahnzugang.
- Multimodaler Knoten: Integration einer Buswendeschlaufe am Knoten Schafmattstrasse zur Gewährleistung eines barrierefreien Umstiegs zwischen Bahn und Bus.
- Kunstbauten: Erstellung einer neuen Eisenbahnbrücke über den Rotbach.
- Bahntechnik: Neubau eines betrieblich notwendigen Ausziehgleises sowie die technische Erneuerung des Bahnübergangs Moosstrasse.
- Langsamverkehr: Integration von Drittprojekten für sichere Fuss- und Radwegverbindungen (z. B. Radweg Chlostermatte) entlang der Moos- und Kantonsstrasse.
Leistungen der B+S AG
Die B+S AG agiert im Rahmen eines Generalplanermandats für die Aare Seeland mobil AG und ist für die Projektierung dieses anspruchsvollen Neubauabschnitts verantwortlich.
Kernaufgaben der B+S AG:
- Gesamtleitung: Fachübergreifende Koordination sämtlicher beteiligter Gewerke.
- Fachplanung: Projektierung der Bahnanlagen, des Tiefbaus und der Ingenieurskunstbauten.
- Schnittstellenmanagement: Koordination der Spezialgewerke Bahnstrom, Telematik und Sicherungsanlagen.
- Interdisziplinäre Integration: Abstimmung mit parallel verlaufenden Strassen- und Radwegprojekten zur Sicherstellung einer kohärenten Gesamtplanung.
(Quellenhinweis Zeichnung: Aare Seeland Mobil AG)

