Auftrag BAFU: Wildtierquerungen für eine vernetzte Schweiz

Wildtierkorridore sind Teilstücke der Bewegungsachsen von Wildtieren, welche durch natürliche oder menschliche Strukturen oder intensiv genutzte Areale seitlich begrenzt sind. Sie stellen damit "Flaschenhälse" dar, welche zur Gewährleistung eines funktionierenden Vernetzungssystems offen bleiben müssen. Sie wurden vor rund 20 Jahren erstmals ausgewiesen. Die wichtigsten davon, solche mit überregionaler Bedeutung, sind unter anderem Bestandteil eines nationalen Sanierungskonzeptes. Im Rahmen seiner Umsetzung baute und baut zum Beispiel das ASTRA zahlreiche Wildtierpassagen.

Für das BAFU seinerseits sind die Wildtierkorridore sowie Wildtierpassagen und andere Kunstbauten entlang den Autobahnen (insbesondere grosse Brücken oder Gewässerdurchlässe) ein wichtiger Bestandteil zur Wiederherstellung der Vernetzung und Förderung von Lebensräumen und der gesamten Fauna entlang des Nationalstrassennetzes – als Kernpunkt des Pilotprojekts A7.1/Teil 1b des Aktionsplans Biodiversität.

Vor diesem Hintergrund hat uns das BAFU Ende 2018 den Auftrag gegeben, einerseits mit den Kantonen die Informationen zur Lage, Ausdehnung und zum Zustand der überregionalen Wildtierkorridore des Landes zu aktualisieren und andererseits ein Instrument zu erarbeiten, mit welchem die aktuelle Durchlässigkeit der Nationalstrassen für die gesamte Fauna bestimmt werden kann. Dieses Instrument soll auf zwei Pilotstrecken getestet werden.

  • 12.06.2019


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