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K4 / K33a Ränggloch – Ausbau und Sanierung Strasse inkl. RVA

Die Kantonsstrasse K4 verbindet Kriens mit Malters resp. Littau / Luzern. Sie stellt die Anbindung an das Nationalstrassennetz sicher und dient als westliche Umfahrungsmöglichkeit auch der Entlastung des Zentrums von Luzern. Die Kantonsstrasse genügt im Projektperimeter den Nutzungsanforderungen nicht mehr. Die Strasse ist zu schmal, Radverkehrsanlagen fehlen und das Gebiet ist akut von gravitativen Naturgefahren gefährdet. Im Rahmen der Projektierung wird eine Lösung für den Neu- und Ausbau der Strasse aufgezeigt. Die enge Kurve Ränggloch wird bestmöglich entschärft. Die neue Kantonsstrasse wird talseitige durch eine Radverkehrsanlage ergänzt. Der Strassenquerschnitt wird von heute ca. 6 bis 7 Meter auf Total mindestens 10 Meter verbreitert. Der Knoten Horüti wird als Kreisel ausgebildet. Ein Teil der heutigen Kantonsstrasse entlang dem Ränggbach liegt auf einer geologisch heiklen Hakenwurfzone, in welcher Felssturzereignisse von über 100 m³ spontan auftreten können. Wenige hundert Meter von dieser Zone entfernt führt die Kantonsstrasse durch einen Kriechhang mit mächtigen tonig-siltigen Sandablagerungen. Im Rahmen des Bauprojekts wurde ein breites Spektrum von möglichen Lösungen untersucht, wie dieser geologisch und bautechnisch komplexe Abschnitt am besten bewältigt werden kann. Als Bestvariante hat sich eine etwas erhöhte Linienführung zur bestehenden Strasse ergeben. Für die Hangsicherung und die Fundation der Strasse sind aufgrund der stark wechselnden Verhältnisse verschiedenste Kunstbautentypen und Massnahmen vorgesehen. Hervorzuheben ist ein rund 160 Meter langes Lehnenbauwerk, welches komplett neu erstellt wird. Die Ingenieurgemeinschaft unter der Federführung der B+S AG nimmt bei diesem Auftrag das Mandat des Projektverfassers Bau (inkl. Bauleitung) wahr.

https://vif.lu.ch/kantonsstrassen/projekte/raenggloch

Visualisierungen: SWISS INTERACTIV AG

Kanton Luzern

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